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OEKO-TEX® Standard 100 – Schadstoffprüfung für Firmenbekleidung erklärt

Der OEKO-TEX® Standard 100 ist eine der weltweit bekanntesten Zertifizierungen für schadstoffgeprüfte Textilien. Entwickelt wurde das Prüf- und Zertifizierungssystem vom OEKO-TEX-Verbund. Ziel ist es, sicherzustellen, dass Textilien keine gesundheitsbedenklichen Inhaltsstoffe enthalten und somit unbedenklich für den direkten Hautkontakt sind.

Rolle von OEKO-TEX® im Textilbereich

Wichtig zu verstehen: OEKO-TEX® Standard 100 bewertet ausschließlich das Endprodukt bzw. seine Bestandteile, nicht jedoch die Herkunft der Fasern oder die sozialen Bedingungen in der Produktion. Geprüft werden unter anderem Garne, Stoffe, Farben, Knöpfe und Reißverschlüsse. Für Firmen- und Arbeitskleidung ist OEKO-TEX® besonders relevant, da es Sicherheit für Träger und Arbeitgeber schafft.

Vorteile von OEKO-TEX® Standard 100

OEKO-TEX® bietet eine klare Aussage zur gesundheitlichen Unbedenklichkeit von Textilien. Das Siegel ist leicht verständlich, international anerkannt und in vielen Ausschreibungen oder internen Einkaufsrichtlinien fest verankert. Für Corporate Fashion signalisiert es Verantwortung gegenüber Mitarbeitenden und Kunden – ohne komplexe Nachhaltigkeitskommunikation.

Grenzen & typische Fehlannahmen

OEKO-TEX® ist kein Nachhaltigkeits- oder Bio-Siegel. Es sagt nichts über Umweltbilanz, Recyclingfähigkeit oder faire Arbeitsbedingungen aus. Ein OEKO-TEX®-zertifiziertes Produkt kann weiterhin aus konventionellen Materialien bestehen.

Praxisempfehlung

OEKO-TEX® Standard 100 eignet sich ideal für Arbeitskleidung, Corporate Fashion und Textilien mit direktem Hautkontakt. Besonders sinnvoll ist die Kombination mit weiteren Zertifikaten, wenn neben Gesundheit auch ökologische oder soziale Aspekte eine Rolle spielen sollen.