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rPET – recyceltes Polyester in Firmen- und Arbeitskleidung erklärt

rPET steht für recyceltes Polyester und wird überwiegend aus gebrauchten PET-Flaschen oder Produktionsabfällen gewonnen. Durch mechanisches oder chemisches Recycling entstehen neue Polyesterfasern, die in ihren funktionalen Eigenschaften konventionellem Polyester sehr ähnlich sind. In der Firmen- und Arbeitskleidung gilt rPET als einer der wichtigsten Hebel, um den Einsatz von Neuplastik zu reduzieren.

Rolle von rPET im Textilbereich

Wichtig zu verstehen: rPET ist kein eigenständiger Stoff, sondern eine alternative Rohstoffquelle für Polyester. Die Faser wird häufig für Funktionsbekleidung, Softshells, Jacken, Poloshirts oder Mischgewebe eingesetzt. Besonders im B2B-Bereich überzeugt rPET durch gleichbleibende Qualität, hohe Verfügbarkeit und gute Verarbeitbarkeit in Serie.

Vorteile von rPET

rPET reduziert den Verbrauch fossiler Rohstoffe und senkt – je nach Herstellungsverfahren – den CO₂-Ausstoß im Vergleich zu Neuware. Gleichzeitig bleiben die typischen Vorteile von Polyester erhalten: Formstabilität, Strapazierfähigkeit, geringe Knitterneigung und gute Eignung für Druck- und Stickveredelungen. Für Unternehmen ist rPET zudem gut kommunizierbar und häufig ausschreibungsrelevant.

Grenzen & typische Fehlannahmen

rPET ist nicht biologisch abbaubar und löst das Mikroplastik-Problem nicht vollständig. Zudem variiert die ökologische Bilanz stark je nach Recyclingverfahren und Herkunft des Materials. „Recycelt“ bedeutet daher nicht automatisch maximal nachhaltig.

Praxisempfehlung

rPET eignet sich besonders für Corporate Fashion, Outdoor- & Funktionsbekleidung sowie langlebige Arbeitskleidung mit hohen Belastungsanforderungen. Empfehlenswert ist der Einsatz in Kombination mit transparenter Zertifizierung und klarer Kommunikation zur tatsächlichen Recyclingquote.